Kontinuität im Diözesanrat: Willy Braun

Im Katholischen Dekanat Balingen hatten 225 wahlberechtigte Kirchengemeinderatsmitglieder die Möglichkeit, per Briefwahl eine Vertreterin beziehungsweise einen Vertreter in den Elften Diözesanrat der Diözese Rottenburg-Stuttgart zu wählen. Willy Braun aus der Kirchengemeinde St. Elisabeth in Albstadt-Tailfingen, der bereits drei Wahlperioden das Katholische Dekanat Balingen im Diözesanrat vertreten durfte, hatte sich als einziger Kandidat zur Wahl gestellt und wurde im Amt bestätigt.

Insgesamt 148 Wahlbriefe waren rechtzeitig beim Diözesanratswahlausschusses eingetroffen. Dies entspricht einer Wahlbeteiligung von 65,78 Prozent, teilt Dekanatsreferent Hans-Jürgen Guth mit. In vier der eingegangenen Wahlbriefe habe der Briefwahlschein gefehlt, so dass 144 abgegebene Stimmzettel für die Stimmenauszählung berücksichtigt werden konnten. Bei diesen gab es 140 Ja-Stimmen für den Wahlvorschlag Willy Braun. Zudem gab es eine Nein-Stimme und drei Enthaltungen.

Dekan Pater Augusty Kollamkunnel O.Praem, Vorsitzender des Diözesanratswahlausschusses des Katholischen Dekanats Balingen, beglückwünscht Willy Braun zu seiner Wiederwahl und wünschte ihm für seine vierte Amtszeit alles Gute und Gottes Segen.

Willy Braun wuchs in Nusplingen auf und war von Kindesbeinen an in die Ministranten- und Jugendarbeit eingebunden.
Seit drei Jahrzehnten ist er Mitglied der Kirchengemeinde St. Elisabeth in Albstadt-Tailfingen, war drei Perioden im Kirchengemeinderat tätig und ist heute noch tief in der Gemeinde verwurzelt. "Dankbar bin ich für das Vertrauen der Kirchengemeinderäte im Dekanat Balingen durch die dreimalige Wahl in den Diözesanrat", sagt Braun. "Viele wichtige Themen werden vorbereitend und entscheidend in Ausschüssen behandelt. Deshalb freut es mich auch sehr, dass ich durch die Mitglieder des Diözesanrats in allen drei Wahlperioden in den Finanzausschuss, dabei auch in der Funktion als stellvertretender Vorsitzender des Finanzausschusses, und in den Verwaltungsrat des Hilfsfonds berufen wurde."

Viele neue Themen seien in den vergangenen Perioden auf den Weg gebracht worden. Mit dem Projekt Kirche vor Ort, Kirche an vielen Orten sei es der Diözese und ganz besonders dem Dekanat Balingen gelungen, den Blick für das Wesentliche zu schärfen und Wichtiges und Wertvolles wieder deutlich ins Bewusstsein zu bringen und auszubauen, aber auch neue Ideen zu entwickeln und neue Wege zu beschreiten, sagt Braun.

Mit dem synodalen Weg werde nun ein neues Kapitel in der Weiterentwicklung der Katholischen Kirche aufgeschlagen. "Dies sehe ich als Chance, dass unsere Kirche wieder an Glaubwürdigkeit bei den Gläubigen dazugewinnt. Ich vertraue auf das Wirken des Heiligen Geistes, dass unsere Kirche in Deutschland diese Chance auch nutzt", sagt Braun. Und mit Blick in die Zukunft stellt er fest: "Mein wichtigstes Ziel ist es, die Interessen und Nöte der Kirchengemeinden unseres Dekanates in den Diözesanrat einzubringen und mein Möglichstes zu tun, dass sich die einzelnen Kirchengemeinden im Sinne der Heilssendung unserer Kirche positiv weiterentwickeln und den Gläubigen weiter Heimat bieten." An seine Wähler gewandt sagt er abschließend: "Vielen Dank für Ihre Unterstützung und ein herzliches Vergelt`s Gott."
Quelle: drs.de